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In "Zeltweg aktiv", den ÖVP-Informationen aus Zeltweg, schreibt die ÖVP zur Umfahrung Zeltweg, der Mülldeponie Gasselsdorf und dem Juzzel im März 1999:
Liebe Zeltwegerinnen! Liebe Zeltweger!
Es scheint, daß wir uns in einer immer schnellebigeren Zeit befinden. Das neue Jahr 1999 hat gerade erst begonnen, stehen schon wider die Ostern vor der Türe, und ein Viertel des letzten Jahres in diesem Jahrtausend ist schon wieder vergangen. Bloß bei der Umsetzung der Umfahrung Zeltweg scheinen diese Uhren nicht so schnell zu gehen... Die Umsetzung dieses Straßenbauvorhabens wird unserer speziellen Aufmerksamkeit in diesem Jahr bedürfen. Aber auch das HickHack um die Mülldeponie Gasselsdorf, wo man der Stadtgemeinde Zeitweg und den anderen Gemeinden des Bezirkes seitens des Betreibers (der Stadtwerke Judenburg) einen schwammigen neuen Deponievertragsentwurf zur Unterzeichnung unterbreitet hat, wird weiter zu beobachten sein. Die von den niederösterreichischen Problemdeponien hereingekarrten „unbedenklichen
Abfälle“ (so der Betreiber) werden wie ein Damoklesschwert über unserer Region schweben. Immer wieder hört man ja vom Auffinden wahrer Giftbomben in diesen zu sanierenden Deponien. Was wirklich zu „Spottpreisen" in Gasselsdorf von diesem Müll verschwunden ist, kann und wird die Stadtwerke Judenburg AG höchstwahrscheinlich nicht nachweisen wollen.

In Zeitweg wird es nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten bezüglich des Juzzel ebenfalls keine Änderungen geben. Dies ist ein insofern unbefriedigender Zustand, als es doch seit geraumer Zeit einen zusätzlichen Mitarbeiter im Juzzel gibt. Wir stehen nach wie vor zu unserer Meinung, und GR Ruth Hornbacher hat es eindeutig in dieser Aussprache vom 14. Jänner betont, daß die Jugendbetreuung nicht an den Türen des Juzzel aufhören kann, solange es im Umfeld zu Beeinträchtigungen und Übergriffe durch Jugendliche gibt. Hier hat eben die Verantwortung der Einhaltung von allgemeinen Verhaltensregeln von den Juzzelmitarbeitern wahrgenommen zu werden. Nur die Augen vor allem zu verschließen, was vor dem Juzzel passiert, und dies auf fehlgeleitete Erziehung und nicht intakte Familien zu schieben, wäre und ist zu einfach. Ich finde, die paar Störenfriede, welche diese Jugendeinrichtung zum Problem- und Streitfall mit den Anrainern machen, dürfen nicht, wie es derzeit den Anschein erweckt, gedeckt werden, sondern sollen mit aller Entschiedenheit die Notwendigkeit der Einhaltung gewisser gesellschaftlicher Spielregeln in geeigneter Weise, wie etwa durch Heranziehung zu sozialen Diensten, vermittelt bekommen.

Ihr
GR Dipl Ing. Herbert Klein 
 
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