| Feuerwehr Apfelberg und Knittelfeld
als Lebensretter in letzter Sekunde nach schwerem Unwetter
In den frühen Nachmittagsstunden
des 6. Juli 2004 zog eine Gewitterfront mit schweren Hagelstürmen
über den Bezirk Knittelfeld. Durch den extremen Regen und Hagelsturm
wurde die Eisenbahnunterführung in der Stubalpenstraße ca. 3
Meter überflutet. Der PKW Lenker wurde vermutlich durch die Wassermassen
überrascht und der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeschlossen.
Die lebensgefährliche Rettungsaktion
der Feuerwehren Apfelberg und Knittelfeld bei der Eisenbahnbrücke
in Knittelfeld
(Bildquelle: Privatperson)
Die Feuerwehr Apfelberg rückte gemeinsam
mit der Stadtfeuerwehr Knittelfeld mit Einsatztauchern und Boot zum Einsatzort
aus und begann unter schwierigsten Bedingungen mit der Menschenrettung.
Nach wenigen Minuten gelang es den Einsatztauchern Löschmeister Bernhard
Beringer Löschmeister Wolfgang Schatzer und Brandrat Erwin
Grangl die eingeschlossene Person mittels Boot zu retten. Der PKW wurde
mittels Seilwinde von der Stadtfeuerwehr Knittelfeld aus dem Eismeer geborgen.
Ebenfalls einen großen Schaden richtete
der Sturm in der Hauptwerkstätte der Österreichischen Bundesbahnen
an. In der Halle 3 wurde ein ca. 200 m² großes Dach vom Sturm
abgedeckt, der Fahrweg und der Parkplatz im Bereich Ostportier wurden durch
Baumteile verlegt. Die Betriebsfeuerwehr der Österreichischen Bundesbahnen
versuchte u.a. das abgedeckte Dach zu sichern um weitere Schäden zu
verhindern. Weiters wurden die Feuerwehren Spielberg, Betriebsfeuerwehr
ATB, Sachendorf, Flatschach, Großlobming, Bischofeld, Kobenz und
St. Margarethen zu dutzenden bis zu einem halben Meter überflutenden
Keller und Wohnungen gerufen.
(Bericht:Bezirkspressedienst BM dV Thomas Zeiler)
Das abgedeckte Dach in der Hauptwerkstätte
der ÖBB (Bildquelle: BTF ÖBB)
Die Bergung des PKW aus dem Eismeer
durch die Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges der Stadtfeuerwehr
Knittelfeld. (Bildquelle: Privatperson)
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