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Presseinformation des Bezirkspressedienst der Freiwilligen Feuerwehr Knittelfeld zum Unwettereinsatz am 6. Juli 2004 (BM dV Thomas Zeiler):
  Feuerwehr Apfelberg und Knittelfeld als Lebensretter in letzter Sekunde nach schwerem Unwetter 

In den frühen Nachmittagsstunden des 6. Juli 2004 zog eine Gewitterfront mit schweren Hagelstürmen über den Bezirk Knittelfeld. Durch den extremen Regen und Hagelsturm wurde die Eisenbahnunterführung in der Stubalpenstraße ca. 3 Meter überflutet. Der PKW Lenker wurde vermutlich durch die Wassermassen überrascht und der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeschlossen. 


Die lebensgefährliche Rettungsaktion der Feuerwehren Apfelberg und Knittelfeld bei der Eisenbahnbrücke in Knittelfeld
(Bildquelle: Privatperson)
 

  Die Feuerwehr Apfelberg rückte gemeinsam mit der Stadtfeuerwehr Knittelfeld mit Einsatztauchern und Boot zum Einsatzort aus und begann unter schwierigsten Bedingungen mit der Menschenrettung. Nach wenigen Minuten gelang es den Einsatztauchern Löschmeister Bernhard Beringer Löschmeister Wolfgang Schatzer und Brandrat Erwin Grangl die eingeschlossene Person mittels Boot zu retten. Der PKW wurde mittels Seilwinde von der Stadtfeuerwehr Knittelfeld aus dem Eismeer geborgen. 


 

  Ebenfalls einen großen Schaden richtete der Sturm in der Hauptwerkstätte der Österreichischen Bundesbahnen an. In der Halle 3 wurde ein ca. 200 m² großes Dach vom Sturm abgedeckt, der Fahrweg und der Parkplatz im Bereich Ostportier wurden durch Baumteile verlegt. Die Betriebsfeuerwehr der Österreichischen Bundesbahnen versuchte u.a. das abgedeckte Dach zu sichern um weitere Schäden zu verhindern. Weiters wurden die Feuerwehren Spielberg, Betriebsfeuerwehr ATB, Sachendorf, Flatschach, Großlobming, Bischofeld, Kobenz und St. Margarethen zu dutzenden bis zu einem halben Meter überflutenden Keller und Wohnungen gerufen. 

(Bericht:Bezirkspressedienst BM dV Thomas Zeiler)


Das abgedeckte Dach in der Hauptwerkstätte der ÖBB (Bildquelle: BTF ÖBB)
 


Die Bergung des PKW aus dem Eismeer durch die Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges der Stadtfeuerwehr Knittelfeld. (Bildquelle: Privatperson) 
 
 
 

 


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